Kategorie Schiff und Technik

Der Ausblick auf die Segelsaison 2019

Für die Segelsaison 2019 ergeben sich drei völlig unterschiedliche Optionen:

1.) Teilnahme bei der Chiemseemeisterschaft mit dem A-Cat:
mit dem A-Cat 431. Das ist natürlich mit den aktuellen Boot mit Alu-Masten eher nur lustig.Die Yardstickzahl ist mit 79 sehr niedrig. Die Zahl gilt für Alu- und Carbon-Masten. Da muss ich ,it meinen aktuellen Schiff schon super gut segeln, um wenigstens mit dabei zu sein. Eine echte Chance habe ich so nicht.

Foto: Chiemseemeisterschaft 2018 C-Cat von Flo Meier auf dem Weg zum Blauen Band



Was muss ich tun, um überhaupt wettbewerbsfähig zu sein?
Dazu muss der Cat modifiziert werden und mindestens mit Bugspriet und  einem ZERO Vorsegel ausgerüstet werden. Noch besser ist es natürlich vorher einen Carbon Mast  zu besorgen.
Mal schau’n, was die Fi...

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Ein Rückblick auf die Segelsaison 2018

Eine seltsame Segelsaison ist nun fast vorbei. Angefangen hat sie/alles ganz gut. Im März habe ich die Theorieprüfung für den SKS abgelegt und wollte mich anschließend um meinen A-Cat kümmern. Der A-Cat sollte im Frühjahr endlich lackiert werden. Mein Schwager, immerhin Lackierer von Beruf, hat mir erste Tipps gegeben, wie das mit dem Abschleifen geht. Dann haben wir zusammen geschliffen, gespachtelt, wieder geschliffen, nochmals gespachtelt usw.  Macht Spaß, verzögert sich aber immer, wenn man im Freien arbeitet. Deswegen waren wir auch erst im Mai fertig – und nicht wie geplant an Ostern.

Eigentlich wollte ich nach Ostern fertig sein. Irgendwie zog sich das bis Ende Mai hin. Und im Juni stand ja bereits die Regatta zum Blauen Band 2018 am Schliersee an...

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Rettung aus Seenot

Abschleppen mit dem Segelboot?
Kann man mit einem Segelboot ein anderes in Seenot befindliche Boot abschleppen?

Anfang Juli 2017 war ich mit meinen Segelschüler Jochen am Chiemsee unterwegs. Wir haben bei einer Dyas die Segel gehisst und sind bei gutem Wind (4-5 Beaufort) raus auf den Chiemsee. Außerhalb des Hafens von Bernau haben wir auch die Fock ausgerollt und sind mit guter Schräglage Richtung Herreninsel gesegelt. Der Wind war böig aus West bis Nordwest. Die Dyas lief hervorragend geradeaus. Wir sind auf Halbwindkurs mehrmals hin und her gesegelt. Dann meinte Jochen, der am Steuer war, wir sollten doch die Fock wieder einrollen.
Der erste Versuch war nicht ganz erfolgreich, da sich eine kleine Tasche oben im Segel gebildet hat...

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Segel- und Motorbootunterricht am Chiemsee

Anfang Oktober war wieder Prüfung für den amtlichen Sportbootführerschein. Die Prüfung fand beim DHH in Prien statt. Ich hatte zur praktischen Prüfung beim Segeln vorbereitet. Daher war auch ich nervös, ob diesmal alles glatt geht?
Zusammen mit Stephan Kurus und meinem Bekannten Christophe –  haben wir die beiden Segelprüflinge mit dem Motorboot nach Prien geschleppt.


Segelschüler der WSSR und Segelschule Bernau bei Schleppfahrt zur Prüfung
Foto: Andreas Rossteuscher

Zunächst war die Prüfung im Motorboot fahren dran. Mein Prüfling fuhr perfekt, nur beim Anlegen brauchte er zwei Versuche. Aber das ist halt oft so, wenn ein wenig Prüfungsstress dazu kommt. Dafür klappte es beim Segeln vorzüglich...

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Noch ein Tag bis zur Clubmeisterschaft und die Physik

Am Freitagabend bin ich dann zum finalen Polieren an den Schliersee gefahren. Endlich war die Politur da und die sollte ja noch mind. 2 Stunden trocknen.
Prof. Püschl hat in seinem Buch: „Die Physik des Segelns“ gemeint, dass sehr glatte Flächen am schnellsten laufen. Das FES (ehem. Forschungsinstitut der DDR in Sachen Sportgeräteentwicklung) in Berlin hat mir auch bestätigt, dass bei Schleppversuchen sich glatte Oberflächen als optimal herausgestellt haben.
Herr Robert Egner von der Werft Aicher & Egner hat mir erzählt, dass früher die Amerikaner bei Weltmeisterschaften Weichmacher benutzt haben und eben diese Effekte zu erzielen. Das wurde dann verboten.
Und bei der Schiffbau-Versuchsanstalt Potsdam GmbH habe ich eine ähnliche Publikation gefunden.

Es gibt heute noch andere...

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Noch drei Tage bis zur Clubmeisterschaft

A-Cat 431 und der Schliersee bei Leichtwind Foto: Adina Rossteuscher

Mit Ersatzlatte bin ich dann zum Schliersee – nach der Arbeit. Bei der dritten Segellatte war auch die erste zu finden. Da habe ich richtig Glück gehabt. Also Segel setzen und raus auf den Schliersee.
Also die erste Fahrt war zwar kurz aber ganz ok. Kleinigkeiten wie das Cunningham, die Mastrotation und die Großschot sind noch nicht ganz perfekt.

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Das Herrichten des A-Cats

Leider kann man verschiedene Dinge oft nicht selber machen. Dazu gehören die Erneuerung des stehenden Gutes, also:
> Vorstag, Wanten und Trapez
> eine sich beidseitig verjüngende Großschot.
Also muss der A-Cat in eine Werft. Ich habe mir die Wachenseewerft in der Jachenau ausgesucht. Einmal ist r der Andreas Fahrner sympathisch und dann eine Werft zu finden – mitten in den Bergen – das hat was.
In der Walchenseewerft habe ich dann diese Arbeiten an stehendem und laufendem Gut erledigen lassen und wir haben eine sich beidseitig verjüngende Großschot bestellt. Allein mit so einer Großschot zu Segeln – da fühlt man sich schon viel professioneller. Im Rückblick hat sich diese Maßnahme als falsch erwiesen, da die Klemme beim Traveller bei viel Wind sich nun viel zu leicht löst.

Mit...

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Was am A-Cat noch so optimiert werden kann

Der A-Cat ein schnelles Boot in seinem besten Tagen

Den A-Cat habe ich vom Topp Segler, dem Hele Ostermeier  – der Segel Legende vom Schliersee – gekauft.
Und nun nach zwei Jahren möchte ich doch noch verschiedene Teile anpassen:
> die Großschot zeigt ernsthafte Verschleißerscheinungen auf, hier möchte ich eine Großschot gespleißt  – sich verjüngend auf beiden Seiten – einbauen.
Also muss ich das Spleißen lernen.
> das Großfall erneuere ich.
> die Cunnighamshot ersetze ich und baue diese so um, dass ich es aus dem Trapez leicht bedienen kann.
> die Mastrotation baue ich um (Rausrotierer).
> Die Ruderanlage erneuere ich: Da gibt es ein System mit einer Automatik, dass die Ruderblätter nach oben und unten klappen – auf Knopfdruck. Zusätzlich sind die Ruderblätter profiliert.
> ...

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Die Ausrüstung ist doch recht wichtig- was man so Alles beim Segeln braucht

Das Segeln im Sommer – ideal und mit einer ursprünglichen Leichtigkeit
Im Sommer kann ich am Schliersee mit Short, T-Shirt, Kite-Schuhen, Trapezgurt, Handschuhen und Sonnenbrille perfekt segeln. Bei stärkerem Wind kommt dann noch die Rettungsweste hinzu.

Für die kälteren Temperaturen habe ich:
– eine kurze Neoprenhose
– den Shorty (also einen kurzen Neoprenanzug) und
– den Trockenanzug

musto-performance

Bildnachweis: Team1newport.com musto-performance

Trotzdem brauche ich noch weitere persönliche Ausrüstungsgegenstände:
– Segelhose

– Spraytop, weil die Wassertemperaturen langsam sinken.

– Bootsschuhe – für den Segelunterricht am Chiemsee

– Neoprenkapuze (habe ich inzwischen)

– Wärmende Unterwäsche (Feuchtigkeitsregulierend) – weil man im Trockenanzug eh schwitzt...

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Der Haken am Top – Segen oder Fluch beim A-Cat

Ich habe immer noch Schwierigkeiten mit dem Segel. Um den Druck beim Dichtholen des Segels und Durchsetzen des Vorliekstreckers (Cunningham) stand zuhalten, müsste ein sehr reißfestes Grossfall eingesetzt werden.  Um nun Gewicht zu minimieren gibt es bei den Cats einen Hacken, der am Segeltop befestigt wird und oben am Masttop in ein Loch rutscht. Dadurch kann ein leichtes Grossfall verwendet werden. Bei modernen Carbonmasten wird sogar auf das Fall verzichtet und das Segel einfach hoch geschoben.

Bei meinem A-Cat mit Alumasten rutscht dieser Haken am Masttop einfach zu selten rein. Mir hat Friedl Liese vom Chiemsee gezeigt, wie ich den Haken neu setzen muss. Das habe ich nun auch gemacht. Er hat gemeint, dass das Segel unbedingt repariert werden muss...

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