Faszien die unterschätzten Bausteine unseres Körpers

Wie komme ich dazu, mich für Faszien zu interessieren?


Nach meiner OP am Hallux-Valgus war die Stellung des großen Zehs besser, die Taubheit im rechten Vorderfuß blieb. Der Chirurg meinte:

Die Nerven sind halt verletzt und irreparabel geschädigt“.

Diese Aussage konnte ich weder akzeptieren, noch so stehen lassen. Also habe ich mich selbst um die Heilung gekümmert. Mein Faszienbalsam basiert auf einer Kombination verschiedener Wirkstoffe, regeneriert die Nerven und dringt tief ein.

Fazit:

nach zweiwöchiger Anwendung des Balsams war die Taubheit im rechten Vorderfuß weg und die Sehnen und Faszien wieder beweglich und in Kombination mit Osteopathie und Gymnastik ist der Fuß nach drei Monaten völlig frei von Beschwerden.

Was sind nun Faszien?

Die Fasern der Faszien bilden eine kontinuierliche Gewebestruktur im Körper. Faszien können in Schichten eingeteilt werden, die jedoch nicht klar abgegrenzt sind, sondern ineinander übergehen. Zwischen manchen Schichten befinden sich flüssigkeitsgefüllte Gleit- oder Verschiebeschichten, um die Beweglichkeit zu unterstützen.

Die Schicht der viszeralen Faszie umgibt die Körperhöhlen mit ihren Organen, wie Brustkorb, Herzbeutel, Bauchraum oder Becken. In dieser Faszienschicht laufen Gefäß- und Nervenstränge zu Organen.

Jean Pierre Barral – französischer Osteopath – hatte vor mehr als 30 Jahren erkannt, dass sich erkrankte Organe auf die Wirbelsäulengelenke auswirken. Er entdeckte, dass es für jedes Organ eine klar vorgegebene Bewegungsachse gibt, um die sich das Organ bewegt. Jedes Organ ist von einer Bindegewebeschicht umhüllt, die sich an einzelnen Stellen zu Bändern formt, um das Organ in der Körperhöhlung zu befestigen (Quelle: Taijiquan Faszien).

Die Faszien umgeben also die Organe. Neurologen gehen bei verschiedenen Erkrankungen auch von dem Verlust der Elastizität der Faszie als Ursache aus.

Es sind also die Faszien an vielen Abläufen des Körpers beteiligt.